Eckart von Hirschhausen im Symposium “Positive Psychologie”
Auch Eckart von Hirschhausen war auf dem Symposium “Positive Psychologie” in Berlin dabei. Ein kurzer, knackiger und wie von ihm gewohnt äußerst humorvoller Beitrag zum Thema Glückforschung.
Glück ist aktiv und beschränkt sich nicht auf Glücksmomente, Geld, Vergnügen, sondern wie bei Prof. Gerald Hüther ( vorheriger Beitrag) vor allem auf mitmenschliche Gefühle wie Mitgefühl, Mitfreude. Leider haben wir Deutsche nach Eckart von Hirschhausen eine Tendenz zum Jammern und Schlechtreden. Wesentlich ist es, das ständig “schlechte Gequatsche” im eigenen Hirn und auch unter anderen Menschen abzuschalten und das Positive herauszufinden.
Unser Gehirn ist quasi unser “Jurist der Steinzeit”, der ständig nach Fehlern und Gefahren sucht – damals war das zum Überleben auch notwendig. Jetzt brauchen wir aber Stories zur Elavation, raus aud der Krise und sich im Networking mit anderen Menschen, uns und den anderen etwas Gutes tun und sich gegenseitig aufbauen.
Übrigens wir brauchen nicht jammern – stetiges “Glück” lässt uns stagnieren und geistig verarmen. Wir brauchen ein Stück Unzufriedenheit zur Veränderung und Verbesserung. Permanentes Glück wäre die Hölle.
Symposium „Positive Psychologie“ in Berlin
Am 10. Juli fand in Berlin das Symposium “Positive Psychologie” an der Freien Universität statt.
Beeindruckende Vorträge von Prof. Dr. Gerald Hüther (Neurobiologe) und Prof. Dr. Martin Seligman, den Begründer der Positiven Psychologie.
Prof. Dr. Gerald Hüther fokusiert sich auf die Positive Hirnforschung und legte überzeugend dar, dass unser Gehirn gesellschaftliche, vor allem sozial-mitmenschliche Beziehungen braucht, um fit und rege bis ins hohe Alter zu sein und zu bleiben. Zeitlebens sind neue Verschaltungen und Verstärkungen unserer Synapsen möglich. Unser Gehirn kann sich immer wieder ändern und auch fest eingeschlagene Strukturen und Muster wieder aufbrechen.
Dazu muss man aber den Mut und Willen haben, vieles zu lernen, Neugier auf Neues haben und vor allem mit Begeisterung tun. Daher sollte alles, was man tut, mit positiven Gefühlen verbunden sein. So bleibt es intensiv und lange im Gedächtnis verankert und kann mit anderen Erfahrungen vernetzt werden.
Kann ein 85-jähriger problemlos und schnell Chinesisch lernen?
Selbstverständlich – vor allem, wenn die Motivation und Begeisterung stimmt. Wenn er z.B. eine schöne chinesische Geliebte von 70 Jahren hat, die wieder in ihr Heimatdorf ziehen will, dann lernt dieser 85-jährige Chinesisch in kürzester Zeit.
Entscheidend ist also nach Hüther, niemals die Lust am Lernen und Leben verlieren Begeisterung und Neugier bewahren sich zu fragen, was ist für mich wichtig. Worauf kommt es mir im Leben an?
Schlechte Gefühle beim Lernen oder Arbeiten dagegen behindert die Leistung und verhindern die Erinnerung. Nach Meinung Hüther´s sollte man deshalb auf die Auswirkungen unseres Tuns mehr Augenmerk legen. Die starke Einbindung in soziale Strukturen schafft Erfahrungen und strukturiert, fördert oder blockiert unsere Gehirn-Leistung. Wesentlich ist, sich selbst Mut machen, sein Potential zu entfalten und sich gegenseitig begeistern, im Team – zusammen/ gemeinsam Probleme zu lösen und Ergebnisse, Erfolge zu erzielen. Diese Verbundenheit im sozialen System fördert unser Gehirn wie unsere generelle Gesundheit und Wohlbefinden. Egoismus ist dagegen – laut Prof. Hüther – eine Defizienzerfahrung und in Deutschland fände man leider eine massive Defizienzerfahrung. Je liebloser also unsere Welt umso schlechter für unser Hirn.
EWMD Deutschland
Seit Juli bin ich nun Mitglied bei EWMD (European Women´s Management Development) - einem internationalen Netzwerk von und für Frauen im Management. Ein offenes Business Network mit weltweit 800 Mitgliedern – individuelle wie Unternehmen. Beim German Chapter sind lauter interessante Frauen dabei – ein tiefes wie breites Feld an persönlicher wie beruflicher Erfahrung.
Und das Networking ist richtig gut – d.h. sowohl auf zwanglos End-of-the Month Cocktails am letzten Freitag im Monat, bei monatlich äußerst interessanten Vorträgen sowohl im IBZ (München) wie auch bei Unternehmen und bei anderweiteren Meetings. Man wird rasch integriert und fühlt sich wohl, sich einzubringen, sich zu engagieren.
Ab September werde ich die Verantwortung für die Gründung von Powerteams übernehmen. Ich freue mich schon.
Speaker-Training mit Sabine Asgodom
Ich hab´s mein Speaker-Zertifikat bei Sabine Asgodom, der ersten Speakerin in Europa mit dem Prädikat Certified Speaker Professional (CSP).
Ich halte zwar schon seit über 20 Jahre Vorträge, meist jedoch eher fachlich orientiert – auch bei großem Publikum. Mein Ziel war jedoch, mehr Entertainment, mehr Spaß und mehr Storytelling zu integrieren. Es hat sich gelohnt, denn dieses Seminar war wirklich hervorragend:
- Intensive Arbeit in der Gruppe wie als Einzelner, mit zusätzlichem persönlichem Coaching
- Betonung der Individualität – nicht das Thema, sondern das Selbstverständnis des Redners, seine Aussage, seine persönliche Wirksamkeit und auch Wahrhaftigkeit stand im Mittelpunkt.
- Die eigene Einzigartigkeit herauszuarbeiten – Was habe ich mitzuteilen? Was ist mir wirklich wichtig? – und dies locker, als Entertainer – nicht als Experte.
- Storytelling – Was sind die persönlichen “Wiedererkennungsgeschichten”
Sabine Asgodom wurde als erster Keynote-Speaker 2009 in Europa vom internationalen Redner-Verband IFFPS als CSP zertifiziert und weltweit gibt es im Speaker Business nur etwa 500 CSP´s. Diese Qualität hat sie auch in unserem Seminar bewiesen. Eine beeindruckende, menschlich überzeugende Rednerin mit ungeheurem Entertainment-Charakter.
Es gibt nur wenige erfolgreiche Speakerinnen – deshalb wollte ich mich gerade bei einer Frau verbessern, – meinen weiblichen Speaker-Stil herausarbeiten, fernab jeglicher Expertenthemen.
Vor allen Dingen hat es Spaß gemacht. Wir waren ein kleines Team, das wunderbar harmoniert und sich auch gegenseitig gefordert hat.
Nicht zu vergessen war auch noch das mehr als exzellente Essen – jeweils 3-Gänge-Menüs im Favorite Parkhotel in Mainz. Ich habe zugenommen – mit herrlichem Genuß von Essen, Wein, Kennenlernen toller Kollegen – an Wissen und vor allem Spaß am Reden!
GSA Humortag in Augsburg 08. Mai 2010
Es war wieder so weit, – der diesjährige GSA (German Speaker Association) Humortag in Augsburg. Wirklich tolle Referenten waren dabei:
- Eva Ullman vom Humor-Institut zeigt, dass Humor ein recht zweischneidiges Schwert sein kann – man sollte auch beim Humor an Sinn & Nutzen denken und vor allem positive Energie verbreiten
- Jürgen Vogl gab einen guten Einblick in seine “Werkzeug-Kiste” des Humors, bestehend aus Anglizismen, Abkürzungen, Anekdoten, Vergleichen bis hin zu Versprechern – eine große Bandbreite
- Die Schauspieltruppe von Theater Interaktiv liess die Teilnehmer selbst “spielen” – sehr gute Interaktionen für den praktischen Seminareinsatz
- Hans-Uwe L. Köhler zeigte, dass Verkaufen wie Liebe ist – plastisch und wechselte gekonnt zwischen eigentlichem Vortrag und Meta-Ebene, in der er zeigte, welche Vortragsstrategien zum Erfolg führen
- Der Schweizer Emil Herzog bewies, wie man heutzutage Power haben kann ohne Point. Beeindruckend “einfach” – klar zeigte er genußvollen Dominanzverzicht. Spielerisches – in Bewegung bleiben und Überraschungseffekte.HUMOR steht für Heiterkeit, Unterhaltung, Menschlich, Originell, Respekt
Durch den Tag moderierte – wirklich hervorragend – Bernhard Wolff.
Ein gelungener Tag – für jeden Trainer & Speaker, der Humor in seine Vorträge integrieren will und natürlich entspanntes wie interessantes Networking.
Die Kunst des Aufstiegs – was Frauen in Führungspositionen kennzeichnet.
EWMD (European Women´s Management Development) Network Meeting bei Infineon Technologies AG, Neubiberg am 19. April 2010
Vortrag von Frau Dr. Monika Henn, Henn Consulting Bonn
Frau Dr. Henn erläuterte sehr eindrücklich, worin sich weibliche Führungskräfte von Mitarbeiterinnen unterscheiden und sich auch eindeutig abheben vom männlichen Führungskollegen. Als Basis diente ihre Studie und Interviews von 125 Frauen mit Führungsposition, wie Mitarbeiterinnen mit gleicher Qualifikation.
Wesentliche Unterschiede zeigten sich bei den Faktoren Führungsmotivation und Flexibilität, gefolgt von Team-Orientierung und Selbstbewußtsein. Durchsetzungsstärke war dagegen kein Kriterium. Wenn Frauen ausreichende Führungsmotivation haben, fehlt es ihnen nicht an Durchsetzungsfähigkeit.
Vorsicht ist immer noch geboten: ” Das fleissige Lieschen und der kluge Hans”. Frauen warten immer noch darauf, aufgrund ihrer Leistung “entdeckt” zu werden und vernachlässigen Selbstdarstellung und Visibility. Networking ist daher wesentlich, aber sollte strategisch erfolgen und nicht nach dem Sympathie-Prinzip. Frauen netzwerken leider nur auf gleicher Ebene oder “nach unten als Hilfestellung”, während Männer sinnvoll nach oben ausgerichtet sind und sich strategisch in ein Männer-Team gut integrieren und anpassen können. Frauen dagegen gleichen einem “Krabben-Korb”. Keine kommt nach oben, weil sich alle immer wieder “herunterziehen”. Keine darf sich “hervortun” – sonst wird sie abgemahnt. Mit dieser “Geltungshierarchie” unterscheiden sie sich nicht nur von der Dominanzhierarchie der Männer, nein sie behindern sich auch gegenseitig. Während Männer ihre Rangstellung klären und damit über längere Zeit Konflikte vermeiden und als TEAM nach außen erfolgreich auftreten, müssen in weiblichen Teams die “Ränge” immer wieder von neuen geklärt werden. Somit geht viel Energie verloren.
Kritische Faktoren waren und bleiben klar die Herausforderung durch Präsenzkultur und fehlende Work-Life-Balance. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bisherige Einrichtungen – z.B. Kindertagesstätten im Unternehmen oder flexiblere Arbeitzeiten – ermöglichen Frauen zwar die Arbeit an sich, nicht aber die Übernahme einer Führungsposition. Von Teilzeit wurde klar abgeraten. Wenn also in Zukunft nicht mit mehr Augenmerk an einer realistischen Work-Life-Balance im Unternehmen gearbeitet wird, kann sich die Zunahme von Frauen in Führungspositionen kaum realisieren.
Empfehlungen von Frau Dr. Henn an Frauen mit Führungsambitionen:
-
eigenen weiblichen Führungsstil entwickeln
-
Präsent sein (statt Teilzeit)
-
Schwerpunkt auf berufliche Visibility leben
-
strategisch netzwerken
-
Eigenmarketing
-
Eigeninitiative – Führungsposition einfordern
Es war ein gelungener Abend mit vielen interessanten Frauen – und auch einigen Männern, die sich auch in der anschliessenden Diskussion rege beteiligten und Position bezogen – übrigens für Frauen in Führung. Das anschliessende Networking habe ich sehr genossen.
____________________________________________________________________
Equal Pay Day 2010 in Hamburg
Freitag, den 26.01.2010 - 07:00 bis 15:00
Motto: “Steigen Sie auf – Mut Macht Geld”
Der Equal Pay Day macht auf den Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen aufmerksam. Dieser liegt in diesem Jahr bei 23%. Warum lassen sich Frauen das gefallen?
Podiums-Diskussion des Equal Pay Day in Hamburg mit
- Frau Angela Bähr, Leiterin der Arbeitstelle Vielfalt im Hamburger Senat
- Frau Christine Clobes, 1. Vorsitzende des BPW Germany Club Hamburg
- Frau Silke Luinstra, Verein berufstätiger Mütter, Beratung Beruf und Leben
- Frau Roswitha van der Markt, Unternehmensberaterin, Coach und Management Trainerin
- Frau Imke Wübbenhorst, Fußballnationalmannschaft der Frauen
- Die Moderation leitete Frau Dr. Heide Soltau.
Über den gesamten Tag wurden insgesamt rund 200 Besucherinnen kostenlos zu Karriere- und Gehaltsthemen mit Highspeed-Coaching nach Asgodom.
Grandiose Organisatorin war wieder der Hamburger Business Coach Monica Deters.
Trotz Meldung der Frauen-Quote bei der Telekom sollten wir diese beruflicher Entwicklung von mehr Frauen in obere Führungsebenen tatkräftig unterstützen.
_________________________________________________________________________________________
1. Experta des BDVT in Bamberg
Talentmanagement 50plus
Talent – versus – Arbeitskraft – versus – Human Performance
In Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise benötigen wir weniger Arbeitskraft wie früher, aber umso mehr höchst engagierte Menschen mit einer Menge Erfahrung, Fachwissen, Fertigkeiten “Hard & Soft skills” und Loyalität. Employer Branding als attraktiver Arbeitgeber wird im erfolgreichem Talent-Management immer wichtiger! > Read the rest of this entry
GSA PEG-Coaching Treffen in Weßling am Ammersee
Ich bin Professionelles Mitglied der German Speaker Association (GSA) und gehöre zur PEG ( Professional Expert Group) Coaching, wie auch zur PEG Marketing/ Vertrieb:
Am 29.01.2010 fand das erste Präsenz-Treffen in diesem Jahr statt und wie unsere PEG_Coaching Leiterin Alexandra Wagner-Kugler schrieb, war ”dieser Nachmittag geprägt von einem tollen gegenseitigen Austausch, Methoden-Zeigen und Ideen-Sammeln, wie wir dieses Jahr gestalten wollen.
Anwesende: Monica Deters, Stephanie Hann, Roswitha v.d. Markt, Christa Mesnaric, Alexandra Wagner-Kugler. Einen Eindruck im Bild anbei als kleiner Gruß in die Runde.
Was war das Ergebnis:
- Wir wollen uns in den Telkos um konkrete Themen kümmern
- Wir möchten einen kollegialen Austausch in der Form fördern, in dem wir eine GEGENSEITIG-COACHEN_LISTE aus unseren Mitgliedern mit deren Schwerpunkten bilden.
Ziel: Sich gegenseitig (kurze/5-10 Min., kostenlose) Hilfestellungen zu geben
- Ansprechpartner in der PEG-Coaching nutzen
- Die Mitglieder stärker vernetzen
Auf lange Sicht: Dieses Angebot auch in die gesamte GSA tragen um die Arbeit der Coaches sicht- und erlebbarer zu machen.






